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Zitat 779


Friedrich II. der Große
Der Luxus hingegen treibt den Menschen nicht zu einer einzigen Tugend an, sondern stumpft alle besseren Gefühle in ihm ab.

Friedrich II. der Große        0





Original

Der Luxus hingegen treibt den Menschen nicht zu einer einzigen Tugend an, sondern stumpft alle Gefühle in ihm ab; gibt seinem Herzen eine Härte, die es gegen das Unglück seiner Brüder fühllos macht; reicht ihm Zaubertränke, die ihn einschläfern, so dass er die Leiden seiner Nebenmenschen nicht bemerkt; und zeigt ihm jeden Unglücklichen eben so glücklich, wie er selbst ist.


Quelle

1837: Friedrich der Große / König von Preußen / Sein Leben und Wirken, Band 2, Seite 315, Verlag Scheible, Quelle


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