Zitate - Marie von Ebner-Eschenbach


 


Je mehr du dich selbst liebst, je mehr bist du dein eigener Feind.

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Wie teuer du eine schöne Illusion auch bezahlt hast, du hast doch einen guten Handel gemacht.

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Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.

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Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.

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Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.

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Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

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An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

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Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.

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Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?

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Das Erfundene kann vervollkommnet, das Geschaffene nur nachgeahmt werden.

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Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.

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Die Skizze sagt uns oft mehr als das ausgeführte Kunstwerk, weil sie uns zum Mitarbeiter macht.

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Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.

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